Interview mit Romina Pelzer

Studentin Romina ALH-Akademie Yoga Ausbildung

Studentin - Yogalehrerin


Wie hast Du den Bezug zum Yoga gefunden? Und in welchem Umfang bzw. wo waren Deine bisherigen Berührungspunkte mit Yoga?

Der Weg zum Yoga war ein schleichender Prozess. Alles fing damit an, dass ich körperliche Aktivität schon von klein auf liebte. Als ich vier Jahre alt war, war es mein größter Wunsch, Ballett zu tanzen. Meine Eltern meldeten mich in einer Ballettschule an. Sie wussten sofort, dass ich eines Tages einen Beruf ausüben würde, in dem körperliche Aktivität an erster Stelle stehen würde. Als ich 16 Jahre alt war, entschloss ich mich für eine dreijährige Ausbildung zur Gymnastiklehrerin mit dem Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation. Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung begann ich, als Gymnastiklehrerin in einem Fitnessstudio zu arbeiten. Nebenbei leitete ich diverse Gruppen als Dozentin in der Volkshochschule an. Mittlerweile habe ich Erfahrung in der Kursanleitung in vielen verschiedenen Bereichen. Die Palette reicht von Aquafitness und Rehasport, über Zumba, Jumping Fitness und diversen Kräftigungskurse, bis hin zu Stretching und Pilates Kursen. Mein durchschnittliches Kurspensum lag in den letzten Jahren bei ungefähr 10 Kursen pro Woche.

Nach einiger Zeit stellte ich für mich fest, dass ein körperlicher als auch geistiger Ausgleich von großer Bedeutung für mein Wohlbefinden ist. Mittlerweile habe ich den Fokus auf ruhigere Kurse im Wellness- bzw. Entspannungsbereich gelegt. Nach und nach entwickelten sich jene ruhigeren Wellness- Dehnungskurse-Kurse weiter und ich brachte immer mehr Elemente aus dem Yoga mit ein. Die Kursmitglieder gaben mir vermehrt die Rückmeldung, dass sich ihre körperlichen Beschwerden verbesserten und sie sich auch nach anstrengenden Arbeitstagen auf meine Kurse und damit einhergehende Entspannung und Wohlbefinden freuten. Auch ich habe bei mir eine Veränderung feststellen können. Mein psychisches und körperliches Wohlbefinden verbesserte sich und ich wurde in meinem Alltag bewusster und achtsamer. Ich interessierte mich zunehmend mehr für Yoga in Theorie und Praxis und setzte mich in Zuge dessen mit Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeitstraining auseinander. Da meine Mutter ebenfalls seit Jahren als Yogalehrerin tätig ist, tauschten wir uns vermehrt über die Thematik aus und sie gab mir Impulse und Inspiration mich weiter in die interessanten Lehren des Yoga einzuarbeiten. 2020 absolvierte ich dann eine Ausbildung zur Feet-Up Yogalehrerin. Diese bereitete mir unheimlich viel Freude und mir wurde bewusst, dass ich auf jeden Fall auch eine richtige Yogalehrer Ausbildung beginnen möchte.


Was fasziniert Dich am Yoga? 
Yoga fasziniert mich in vielerlei Hinsicht. Zu Beginn waren es vor allem die Asanas, die verschiedenen Yoga Haltungen, die mich interessierten. Mit der Zeit wollte ich aber mehr über Yoga erfahren und mich noch intensiver damit beschäftigen. Sowohl die Ebene des körperlichen Trainings, als auch die spirituelle Ebene interessieren mich inzwischen sehr. Als faszinierend empfinde ich auch, dass Yoga im Gegensatz zu anderen Sportarten, Bewegung und Spiritualität verbindet. Ich spüre, wie Yoga, vor allem durch die meditativen Aspekte, mein Bewusstsein und meine Achtsamkeit schult. Der Umgang mit Mitmenschen, aber auch der Umgang mit mir selbst hat sich positiv verändert. Des Weiteren fasziniert mich an Yoga, dass man es bis ins hohe Alter praktizieren kann. Gerade für mich als Fitnesstrainerin gibt es mir eine berufliche Sicherheit und der Gedanke des „lebenslangen“ Sporttreibens gefällt mir. 


Deine Ausbildung zur Yogalehrerin ist noch ganz am Anfang – was kannst du jetzt schon dazu sagen? Was nimmst Du aus der Ausbildung schon mit?
Ich bin sehr begeistert von den erfahrenen und freundlichen Dozierenden, die ich bisher kennenlernen durfte und freue mich darauf noch viel von ihnen über Yoga und alles was damit zusammenhängt zu lernen. Weiterhin gefällt mir der Aufbau der Yoga Ausbildung. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass mich die Ausbildung nicht nur beruflich weiterbringen wird, sondern mir auch bei meiner persönlichen Weiterentwicklung helfen wird. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und vor allem auf die Möglichkeiten, die sich für mich in Zukunft dadurch eröffnen werden. 


Auf welches Modul freust Du Dich am meisten in der Ausbildung?
Am meisten freue ich mich auf das Modul ''Der innere Schlüssel – Meditaion für Yogalehrer'', weil ich einfach weiß, wie kraftvoll Meditationen sind. Meditationen halfen mir schon oft aus schwierigen Lebensphasen herauszukommen und das möchte ich in Zukunft auch an Menschen weitergeben.


Lässt sich die Weiterbildung gut mit Deinem Alltag verbinden?
Die Weiterbildung lässt sich sehr gut mit meinem Alltag und besonders auch mit meinem Beruf als Gymnastiklehrerin verbinden. Gelerntes Wissen und neue Inspirationen kann ich direkt in meinen Kursen umsetzen und somit für mich noch weiter vertiefen und verinnerlichen. Da das Fernstudium überwiegend online stattfindet, kann ich ganz gemütlich von zu Hause aus teilnehmen. Wenn ein Termin mal zeitlich nicht passt, kann ich die Webinare jederzeit online nachholen und somit eigentlich in meinem eigenen Lerntempo absolvieren. Gerade zu Zeiten der Pandemie fühle ich mich zudem auch sicherer, die Weiterbildung von zu Hause aus absolvieren zu können. Zusätzlich finde ich es klasse, dass ich durch das Onlineangebot keine langen Fahrten und dementsprechend auch keine Fahrtkosten habe. Dennoch freue ich mich schon sehr auf die praktischen Termine im nächsten Jahr, da ich auch den persönlichen Kontakt und Austausch mit den Dozierenden und anderen Studierenden bedeutsam finde. 


Was möchtest Du nach Deiner Ausbildung mit dem Abschluss machen?
Nach meiner Yogalehrer Ausbildung möchte ich noch weitere Yogarichtungen erlernen und mein Wissen weiter ausbauen. Gerne möchte ich zusätzlich eine 300-stündige Yogalehrer Ausbildung absolvieren, um zukünftig mit Krankenkassen und deren Patienten arbeiten zu können. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, als Yogalehrerin Yoga-Retreats an verschiedenen Orten anzubieten. Zusätzlich möchte ich nächstes Jahr über eine Bekannte Yoga mit Alpakas anbieten, da ich gehört habe, dass die Tiere Ruhe ausstrahlen und dass schon viele Menschen tolle Erfahrungen damit gemacht haben. Weiterhin kann ich mir auch vorstellen mit genügend Erfahrung und Wissen, selber Menschen zum/zur Yogalehrer/in auszubilden und diese bei ihrem Weg zu unterstützen. Nicht zuletzt werde ich natürlich so viele Yogakurse wie möglich in unterschiedlichen Institutionen anbieten.