Katrin Przybilla - Absolventin Ernährungsberater (ALH)

Katrin Przybilla

Absolventin Ernährungsberater (ALH)

Und plötzlich war die Lösung so nah: Ich werde Ernäherungsberater!

Ich denke, die Situation in der ich mich befand, kennen viele gut ausgebildete Frauen, die irgendwann Mehrfach-Mütter werden. Ich bin von Beruf Bekleidungsingenieurin, hatte einen sehr guten Karrierestart. Ich liebte meinen Beruf, war viel im Ausland unterwegs und empfand damals auch die vielen stressigen Zeiten nie negativ. Irgendwann kamen zwei betriebsbedingte Kündigungen auf die ich keinen Einfluss hatte und drei wundervolle Kinder. Privat hatte ich das, was ich immer wollte: eine große Familie. Beruflich kam der Einbruch. Teilzeitstellen, die immer weniger mit meinen eigentlichen Qualifikationen, Interessen und Fähigkeiten zu tun hatten. Unzufriedenheit. Negativer Stress durch den ständigen Spagat zwischen Job und Familie. Ich brauchte wieder eine Perspektive, Spaß an der Arbeit, eine innere und äußere Balance. Ich fühlte mich „zu gut für die Tonne“, um es mit einem aktuellen Slogan aus der Verbraucherbildung zu sagen. Also begann ich mit dem Gedanken zu spielen, mir noch einmal etwas Neues aufzubauen, mich weiterzubilden. Ich reflektierte meine Fähigkeiten und Interessen, coachte mich mit passender Fachliteratur, recherchierte und beriet mich mit meiner Familie und Freunden.

Ich liebe seit jeher Kochen und alles rund um das Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Mir ist die Sicht auf den einzelnen Menschen wichtig, das Verstehen von Zusammenhängen. Ich gebe gerne Wissen weiter und freue mich über persönliche Entwicklungen. Außerdem sollte der neue Job Zukunft haben. Und plötzlich war die Lösung so nah: Ich werde Ernährungsberater!

 

Mit dem Zeitpunkt, als ich wusste, was ich suche, habe ich im Internet recherchiert. Dabei wurde schnell klar, dass ich mich für einen Fernstudiengang entscheiden werde aufgrund der perfekten Vereinbarkeit mit Familie und Job. Ich habe mir einige Unterlagen zur besseren Ansicht per Post zukommen lassen. Die ALH befand ich aus mehreren Gründen als den Favoriten:

Der Auftritt der ALH überzeugte mich – frisch, modern, kompetent mit einem sympathischen Team. Dies hat sich auch in einem persönlichen Gespräch mit Frau Witulla, die später meine Tutorin wurde, bestätigt.

Die ALH liegt direkt um die Ecke in Köln. Somit hatte ich auch bei Präsenzphasen einen geringen Zeit- und Kostenaufwand. Ich fühlte mich direkt gut aufgehoben.

Zunächst bekam ich den Zugang zum persönlichen Login-Bereich, der sehr übersichtlich und selbstredend aufgebaut ist. Darüber erhielt ich jeden Monat meine Studienbriefe. Über die Seite buchte ich auch meine Webinare und Präsenzphasen. War mal etwas unklar, wurde mir sofort vom ALH-Team geholfen.

Die Studienbriefe waren aktuell und meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet. Das Lernen machte mir richtig Freude.

Mir persönlich brachten die Webinare mit ausgewähltenFachleuten viel, da ich hier das Wissender Studienbriefe vertiefen konnte. Aber auch die Präsenzphasen waren schön, weil sie den praktischen Teil des Studiums darstellten. Ich konnte meine Mitstreiter persönlich kennenlernen, mich mit ihnen austauschen und das erworbene Fachwissen in der Praxis anwenden.

Ich habe mich zu jeder Zeit sehr gut betreut gefühlt.
Ich fand es toll, zu jeder Zeit mein eigener Chef zu sein und selber den Zeiteinsatz und Lernrhythmus vorzugeben. Klar,man muss schon motiviert und zielstrebig sein,um über die ganzen Monate am Ball zu bleiben. Aber das lief gut, da mich das Thema fesselte und ich wusste: Das ist mein Weg. So konnte ich problemlos in der Regelstudienzeit abschließen.

Ich mache mich gerade freiberuflich selbständig mit praktischer Ernährungsbildung und Gesundheitsförderung! Mein Schwerpunkt liegt auf Kind und Familie mit dem entsprechenden Umfeld Kita und Schule. Ich habe angefangen Kinder-Kochkurse zu geben. Als Kochdetektivin bin ich dem (gesunden) Essen auf der Spur.

Persönlich hat mich das Studium dahingehend bereichert, dass ich erfahren habe, dass ich auch mit Mitte Vierzig lern- und durchhaltefähig bin. Es war schön zu sehen, wie meine Familie mich unterstützt und bestärkt hat in meiner Entscheidung, dass es in gewisser Weise sogar meine Kinder waren, die mich für den neuen Job qualifiziert haben.

Ich habe wieder eine klare berufliche Perspektive entwickeln können, mit gutem Fachwissen im Gepäck und einem Ziel vor Augen. Es gibt noch viel zu lernen und zu tun. Das Studium war der Grundstein dafür und der Weg ist das Ziel. Dabei sehe ich meine Zukunft durchweg positiv und freue mich auf alle neuen Herausforderungen.