Interview mit Cristina Sandner

Bild Absolventin Cristina Sandner - Paarberaterin

Absolventin - Paarberaterin  


In welcher persönlichen und beruflichen Situation warst Du vor Deiner Ausbildung und was hat Dich motiviert, eine Ausbildung zur Paarberaterin zu starten?

Bevor ich die Ausbildung zur Paarberaterin begonnen habe, war ich bereits selbstständig als Systemischer Coach und Beraterin tätig. Bei meiner täglichen Arbeit habe ich festgestellt, dass vermehrt Menschen mit Beziehungsthemen zu mir kommen. Ich fand es schade und weniger zielführend, immer nur eine Seite zu hören. So ist der Wunsch in mir gereift, mich zur Paarberaterin weiterzubilden, um anschließend auch Paaren begleiten zu können. Rückblickend die absolut richtige Entscheidung!


Wie bist Du mit dem Onlinelernsystem Flexuc@te zurechtgekommen? Und was hast Du daran geschätzt?

Mit dem Onlinelernsystem Flexuc@te bin ich sehr gut zurechtgekommen. Besonders habe ich daran geschätzt, dass es selbsterklärend ist und man, ohne große Mühe, alle Inhalte findet, die man braucht.


Bei einer berufsbegleitenden Ausbildung gehört auch immer Disziplin dazu. Wie hast Du Dich selbst organisiert, wie hast Du Dir die Lernzeit eingeteilt?

Disziplin ist bei einer berufsbegleitenden Ausbildung natürlich ein großes Thema. Anfangs bin ich ohne festen Plan ans Lernen gegangen und dachte, das würde sich von alleine einspielen – das war eine Illusion. Nach einiger Zeit habe ich mir feste ALH-Termine im Kalender eingetragen und diese auch eingehalten. Die Einheiten waren eher kürzer (max. 2 Stunden), dafür regelmäßig (mehrmals pro Woche). Damit bin ich sehr gut gefahren. Letztendlich muss natürlich jeder seinen eigenen Rhythmus finden.


Nun bist Du im Systemischen Coaching und in der Beratung tätig. Wann kam der Augenblick, in dem Du das erste Mal überlegt hast, Dich selbstständig zu machen?

Für mich stand schon damals, als ich mit den Coaching-Ausbildungen begonnen habe fest, dass ich mich nach dem Abschluss selbstständig machen werde. Weil ich auch Journalistin bin – ein Beruf, der sich ebenfalls wunderbar freiberuflich ausüben lässt – habe ich einen guten Weg gefunden, beide Tätigkeiten nebeneinander auszuüben. 


Gab es Momente, in denen Du am liebsten alles abgebrochen hättest? Wenn ja: Wie bist Du mit diesen Situationen umgegangen und vor allem, wie hast Du es dann geschafft, weiterzumachen?

Ehrlicherweise gab es solche Momente nicht. Einerseits, weil ich unbedingt Paarberaterin werden wollte, mich die Themen interessiert haben und ich daraus meine Motivation ziehen konnte. Andererseits, weil das Konzept der ALH fördernd aber nicht überfordernd ist.


Welchen Tipp würdest Du Dir rückblickend an die Hand geben, wenn Du noch einmal mit Dir zu Deinen Anfangszeiten sprechen könntest?

„Integriere die Lernzeiten von Anfang fest an in deinen (Berufs-) Alltag! Und ansonsten: Entscheide dich in jedem Fall wieder für die ALH!“

Cristina Sandner führt ihre Coachingpraxis im Herzen von München. Vor allem durch die Ausbildung zur Paarberaterin kann sie nun auch tiefergehend auf die Anliegen ihrer Klienten eingehen.